Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.

Köln Darmstadt Obertshausen

Wolfgang Bosbach begeistert im überfüllten Bürgerhaus Hausen

„Diese Woche war ich in Köln, Jena und Darmstadt und heute bin ich endlich mal in einer Großstadt: Obertshausen!“ scherzt Wolfgang Bosbach zu Beginn seiner rund einstündige Rede am vergangenen Freitag. Er war der Einladung der hiesigen CDU gefolgt, die traditionell zu ihrem 25. Schwarzbieranstich geladen hatte. In gewohnt rustikalem Ambiente mit freiem Schwarzbier der Brauerei Glaab, einem Weinstand der Vereinigungen und Musik des TGS Blasorchesters und aufgrund des großen Besucherandrangs ausnahmsweise im großen Saal des Bürgerhauses, wurde wie jedes Jahr am Freitag nach Aschermittwoch symbolisch ein Fass Schwarzbier durch den Ehrengast angeschlagen. Bosbach reiht sich damit in eine Reihe besonderer Politiker ein: Roland Koch, Volker Bouffier und Peter Tauber haben in der Vergangenheit schon den Hammer in Obertshausen geschwungen. Gekonnt mit drei Schlägen rammte er den Hahn in das große Eichenfass auf der Bühne. Die Stühle im Bürgerhaus langten bei weitem nicht aus und so sprach Bosbach anschließend vor über 400 sitzenden und weit mehr als 100 stehenden Besuchern aus Obertshausen und der Umgebung zu wichtigen Themen wie Leitkultur, die politische Lage in Berlin und gesellschaftliche Entwicklung.
Dabei verstand der 65-Jährige, aus Bergisch Gladbach stammende, Politiker, mit seiner unverwechselbaren Art Klartext zu reden und  Politik somit greifbar, faszinierend und packend zu vermitteln und das mit jeder Menge Humor und Anekdoten aus seiner vergangenen Tätigkeit in Berlin.
Bosbach mahnte an, dass Deutschland mehr Selbstvertrauen braucht und auch stolz auf das Erreichte sein darf. Dabei dürfe man sich aber nicht auf dem geleisteten ausruhen: „Unser Wohlstand und unser Erreichtes fußt auf die traditionellen Industriezweige in denen wir an der Weltspitze sind. Wir dürfen aber die technische Entwicklung in einer globalisierten Welt nicht unterschätzen. Im Bereich der Computerentwicklung hinken wir hinterher und das obwohl der erste Computer der Welt von Konrad Zuse aus Deutschland kommt.“
Der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU Obertshausen, Björn Simon, blickt stolz auf die Veranstaltung zurück: „Wolfgang Bosbach hätte zu keiner besseren Zeit unserer Einladung folgen können. Die Besucherzahlen zeigen, dass wir mit ihm das Interesse der Leute wecken konnten!“
„Der Schwarzbieranstich in Obertshausen ist eine traditionsreiches Werkzeug gegen die Politikverdrossenheit. Auch in den nächsten Jahren wollen wir mit diesem Format, interessante Persönlichkeiten aus der Politik nach Obertshausen holen und somit die Möglichkeit bieten, einmal Politiker haut nah zu erleben.“ Erklärt stellv. Vorsitzender Sascha Roth abschließend.
Der Schwarzbieranstich 2019 findet am 08. März wieder im Bürgerhaus Hausen statt.