Senioren Union stellt Jahrespogramm vor
Die Senioren Union Obertshausen bietet auch in diesem Jahr wieder attraktive Ausflüge und Aktivitäten nicht nur für junggebliebene Senioren. Halbtagestouren, Tagestouren, Radfahren und Grillen stehen für 2017 auf unserem Programm. Das ausführliche Pogramm finden Sie hier.
Gerne erteilt die Vorsitzende Ulrike Sieger-Koser Auskunft unter Ulrike.Sieger-Koser@onlinehome.de und nimmt auch Ihre verbindliche Anmeldungen entgegen. Gäste sind uns immer herzlich willkommen.
Besondere Höhenpunkte sind in diesem Jahr zwei Tagesausflüge.
- Fahrt nach Fulda mit Besuch des Musicals „Medicus“
28. Juli 2017
Nach dem großen Erfolg mit dem Musical Besuch „Ich war noch niemals in New York“ im vergangenen Jahr bieten wir wieder in Kooperation mit dem Bustouristik Unternehmen Emmel exklusiv für die Senioren Union Obertshausen eine Fahrt nach Fulda mit Besuch des Musicals „Medicus“ an.
Was in Fulda vor einigen Jahren erfolgreich begann, wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. "Der Medicus" handelt vom jungen Engländer Rob Cole, der im London des frühen Mittelalters aufwächst und die Geheimnisse der Medizin erlernen will. In der abendländischen Welt ist dieses Wissen nicht verfügbar und so begibt er sich auf eine gefährliche Reise nach Persien, um dort bei Ibn Sina, dem größten Medicus seiner Zeit, zu studieren. Weil ihm dies als Christ jedoch versagt bleibt, gibt sich Rob als Jude aus und riskiert damit sein Leben. Auf seiner Reise begegnet Rob auch der Liebe seines Lebens und findet schlussendlich zu sich selbst.
Karten sind Mangelware und wir müssen bereits sehr zeitig in die Organisation eintreten.
Verbindliche Anmeldungen bis spätestens 15. Januar 2017 werden erbeten bei der Vorsitzenden Ulrike Sieger-Koser. Schon heute sind mehr wie 50 % der reservierten Karten bereits vergeben.
- Tagesausflug ins „Bergische Land“
12. September 2017
Den Grafen von Berg verdankt das Bergische Land seinen Namen. Die „Anlage Schloss Burg“ war seit dem 12. Jahrhundert die Stammburg der Grafen und späteren Herzöge von Berg und ist heute das Wahrzeichen des Bergischen Landes. Zugleich ist sie eine der größten Burgen Westdeutschlands und die größte rekonstruierte Burganlage in Nordrhein-Westfalen. Bei der Führung erfahren Sie viele interessante Geschichten und auch auf eigene Faust gibt es eine Menge im Bergischen Museum zu entdecken.
Es darf nahezu jeder Raum auf Schloss Burg besichtigt werden! Rittersaal und Ahnengalerie, Kemenate, Kapelle, Wehrgang, Bergfried – auf einem Rundgang lernt man die gesamte Kernanlage kennen und bekommt eine erste Vorstellung von dem einstigen Leben hier. Aber: Wie hat man sich eigentlich im Mittelalter eingerichtet? Mit welchen Waffen zog man in die Schlacht? Wie gestaltete sich das Zusammenleben auf Schloss Burg?
Auf diese Fragen gibt das Bergische Museum Antworten. Am Beispiel von Schloss Burg wird gezeigt, wie sich das höfische Leben damals gestaltete. In einer Rüstkammer bekommt man zum Beispiel einen Eindruck davon, wie die Männer aufs Schlachtfeld zogen und welche Waffen zum Einsatz kamen. Ein anschauliches Modell zeigt, mit welchen Hilfsmitteln damals der Bau einer Burg bewältigt wurde.
Das Museum begleitet aber auch ins 18. und 19. Jahrhundert: Handwerk und Landwirtschaft werden thematisiert. Nicht zuletzt sind die historischen Räume die größten Exponate im Schloss: Ihre Wände sind ganzflächig mit riesigen Gemälden gestaltet, Gemälde, die die Geschichten vom Herrschaftsstreben der Grafen von Berg erzählen.
Zur Mittagszeit kehren wir ein zu einer „Bergische Kaffeetafel“. Sie ist Ausdruck der Gastfreundschaft des Bergischen Landes, der Gast wurde mit allem verwöhnte, was die Speisekammer hergab, Koffiedrenken mit allem dröm on dran wie man im Bergischen sagt. Den Namen "Bergische Kaffeetafel" erhielt diese Art Mahlzeit jedoch erst in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts, als man begann Familienfeiern auch außer Haus, in Restaurants und Gaststätten zu feiern, und Reisende ins Bergische Land kamen. Die Bergische Kaffeetafel mit vielen Leckereien gilt wohl stellvertretend für viele gute Speisegaststätten, Spezialitätenrestaurants und typische Cafés weit über die Region hinaus als kulinarische Botschafter des Bergischen Landes.
Am Nachmittag fahren wir nach Altenberg. Der Altenberger Dom, häufig auch der “Bergische Dom” genannt, ist die Kirche der ehemaligen Zisterzienser-Abtei Altenberg (1133-1803) und heute Pfarrkirche der Kath. Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt, Altenberg. Die Kirche wurde nach französischen Vorbildern 1259-1379 als turmlose Querschiff-Basilika mit Chorumgang und Kapellenkranz erbaut. Nach einem Brand im Jahre 1815 erfolgte der Wiederaufbau von 1833 bis 1847.
Seit 1857 wird der Altenberger Dom auf Anordnung des preußischen Königs simultan auch durch evangelische Christen mitbenutzt. Umfangreiche Renovierungsarbeiten am Dom wurden im Jahre 2006 abgeschlossen. Altenberg ist ein Ortsteil von Odenthal, zwischen Bergisch Gladbach und Leverkusen, Nordrhein-Westfalen, und liegt etwa 20 km nordöstlich von Köln an der Dhünn, einem Nebenfluss der Wupper.
Ein interessanter Ausflug, in eine so nicht ganz bekannte deutsche Gegend.



